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Panoramastraßen Schweiz

Zuletzt aktualisiert: 02.07.2026 Lesezeit: 11 Minute(n)

Die Schweiz gehört zu den beeindruckendsten Reisezielen Europas. Vor allem für alle, die das Land mit dem Auto entdecken möchten, ist die Schweiz ein wahres Paradies. Zwischen schroffen Alpenpässen, tief eingeschnittenen Tälern, türkisfarbenen Bergseen und charmanten Orten warten einige der schönsten Panoramastraßen überhaupt. Wer nicht einfach nur von A nach B fahren möchte, sondern die Reise selbst zum Erlebnis machen will, findet hier ideale Bedingungen für einen unvergesslichen Roadtrip.

Viele Reisende verbinden die Schweiz zunächst mit bekannten Städten wie Zürich, Luzern oder Genf, mit Wintersportorten oder spektakulären Bahnstrecken. Doch gerade die Panoramastraßen und Alpenpässe der Schweiz zeigen, wie vielfältig das Land wirklich ist. Innerhalb kurzer Zeit wechseln sich hochalpine Landschaften, Gletscher, grüne Almen und eindrucksvolle Aussichtspunkte ab. Hinter jeder Kurve eröffnet sich ein neues Panorama und oft liegt das nächste Highlight nur wenige Kilometer entfernt.

Ob spektakuläre Hochgebirgspässe wie der Furkapass, historische Routen wie der Gotthardpass oder ruhigere Geheimtipps wie der Albula Pass: Die Schweiz bietet für jeden Fahrstil die passende Strecke. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen eine Auswahl der schönsten Panoramastraßen der Schweiz vor und zeigen, welche Highlights Sie entlang der Routen erwarten und wie Sie Ihre Reise optimal planen können.

 

Furkapass: Ikonische Panoramastraße mit Blick auf den Rhonegletscher

Der Furkapass gehört ohne Zweifel zu den spektakulärsten Panoramastraßen der Schweiz und ist für viele Reisende eines der absoluten Highlights eines Alpen-Roadtrips. Die Strecke verbindet Andermatt im Kanton Uri mit Gletsch im Wallis und führt auf über 2.400 Meter Höhe mitten durch eine eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft.

Schon die Auffahrt von Andermatt aus macht deutlich, warum dieser Pass so beliebt ist. Enge Serpentinen, steile Felswände und immer wieder weite Ausblicke sorgen dafür, dass die Fahrt selbst zum Erlebnis wird. Besonders eindrucksvoll ist der Abschnitt rund um das Hotel Belvédère. Von hier aus eröffnet sich ein direkter Blick auf den Rhonegletscher, der nur wenige Meter unterhalb der Straße liegt. Ein kurzer Stopp lohnt sich hier besonders, denn neben der Aussicht kann auch die begehbare Eisgrotte besucht werden.

Ein großer Vorteil des Furkapasses ist seine Lage. Nur etwa 20 Minuten entfernt beginnt bereits der Grimselpass, während auch der Sustenpass in rund 30 bis 40 Minuten erreichbar ist. Dadurch lässt sich der Furkapass hervorragend in eine der bekanntesten Panoramatouren der Schweiz integrieren: Die sogenannte Drei-Pässe-Fahrt. Der Furkapass selbst ist mautfrei, allerdings erfolgt die Anreise häufig über Autobahnen, für die eine gültige Vignette für die Schweiz erforderlich ist. Zudem ist der Pass in der Regel nur von Juni bis Oktober geöffnet, abhängig von der Wetterlage.

 

Grimselpass: Dramatische Felslandschaft und beeindruckende Stauseen

Nur wenige Kilometer westlich des Furkapasses beginnt mit dem Grimselpass eine völlig andere, aber nicht weniger beeindruckende Panoramawelt. Während am Furkapass noch Gletscher und klassische Alpenlandschaften dominieren, wirkt die Umgebung hier deutlich rauer und fast schon archaisch.

Die Strecke verbindet Innertkirchen im Berner Oberland mit Oberwald im Wallis und führt vorbei an mehreren großen Stauseen, darunter der Grimsel- und der Räterichsbodensee. Diese liegen eingebettet zwischen massiven Granitfelsen und verleihen der Landschaft eine fast schon dramatische Atmosphäre. Gerade bei gutem Wetter spiegeln sich die umliegenden Berge im Wasser, was den Pass zu einem beliebten Fotospot macht.

Wer aus Richtung Meiringen anreist, kann die Fahrt ideal mit einem Zwischenstopp an den Reichenbachfällen verbinden. Diese sind nur etwa 15 Minuten von Innertkirchen entfernt und zählen zu den bekanntesten Wasserfällen der Schweiz. Auch die Aareschlucht liegt in unmittelbarer Nähe und lässt sich gut in den Tagesablauf integrieren.

In Kombination mit Furka- und Sustenpass entsteht hier eine der abwechslungsreichsten Panoramarouten der Alpen. Die einzelnen Übergänge liegen jeweils nur rund 20 bis 40 Kilometer auseinander, sodass sich alle drei bequem an einem Tag fahren lassen. Auch der Grimselpass ist mautfrei, jedoch ebenfalls nur saisonal geöffnet.

 

Sustenpass: Harmonische Panoramastraße mit Gletscherblick

Der Sustenpass bildet den dritten Teil der beliebten Drei-Pässe-Runde und wird oft als die ausgewogenste Strecke dieser Kombination beschrieben. Er verbindet Wassen im Kanton Uri mit Innertkirchen im Berner Oberland und bietet eine besonders angenehme Mischung aus Fahrkomfort und landschaftlicher Vielfalt.

Im Vergleich zu Furka- und Grimselpass ist die Straße hier breiter und moderner ausgebaut, was die Fahrt deutlich entspannter macht. Gerade für Wohnmobilreisende oder weniger erfahrene Fahrer ist der Sustenpass daher besonders attraktiv.

Landschaftlich überzeugt die Strecke durch ihre Vielseitigkeit. Auf der Westseite erwarten Sie mehrere Wasserfälle, während auf der Ostseite der Blick auf den Steingletscher zu den absoluten Highlights zählt. Dieser liegt nur wenige Minuten von der Passhöhe entfernt und kann von mehreren Aussichtspunkten aus gut betrachtet werden.

Durch seine zentrale Lage lässt sich der Sustenpass ideal mit den beiden anderen Pässen kombinieren. Die Entfernungen sind überschaubar: Von der Passhöhe bis zum Grimselpass sind es etwa 40 Kilometer, zum Furkapass rund 30 Kilometer. Wie die meisten Alpenpässe in der Schweiz ist auch der Sustenpass mautfrei, jedoch nur während der Sommermonate geöffnet.

 

Gotthardpass und Tremola: Historische Route mit einzigartigem Fahrerlebnis

Der Gotthardpass ist einer der bekanntesten Alpenübergänge Europas und verbindet die Zentralschweiz mit dem Tessin. Während viele Reisende heute den Gotthard-Tunnel nutzen, lohnt sich die Fahrt über den Pass besonders für alle, die Landschaft und Geschichte miteinander verbinden möchten.

Ein besonderes Highlight ist die sogenannte Tremola. Diese historische Passstraße verläuft parallel zur modernen Strecke und besteht größtenteils aus Kopfsteinpflaster. In engen Serpentinen windet sie sich den Berg hinauf und vermittelt ein Fahrgefühl, das man auf modernen Straßen kaum noch erlebt. Die Tremola beginnt in Airolo auf der Südseite und zieht sich über mehrere Kilometer bis zur Passhöhe. Die Geschwindigkeit ist hier naturgemäß gering, dafür wird man mit einer besonders intensiven Wahrnehmung der Umgebung belohnt.

In der näheren Umgebung bieten sich zahlreiche Zwischenstopps an. Andermatt liegt nur etwa 15 Minuten von der Passhöhe entfernt und hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Ausgangspunkt für Alpenreisen entwickelt. Auf der Südseite erreichen Sie in rund 30 Minuten das Tessin mit seinem deutlich milderen Klima und mediterranen Flair.

Die Passstraße selbst ist mautfrei. Die Nutzung des Gotthard-Tunnels erfordert jedoch je nach Fahrzeugtyp den Erwerb einer Vignette oder die Entrichtung der Schwerverkehrsabgabe. Weitere Informationen zum Gotthard-Tunnel können Sie in unserem Ratgeber finden.

 

Albula Pass: Ruhige Panoramastraße mit Nähe zum UNESCO-Welterbe

Der Albula Pass ist deutlich weniger bekannt als Furka oder Gotthard, zählt aber zu den landschaftlich reizvollsten Strecken der Schweiz. Er verbindet Tiefencastel mit La Punt im Engadin und bietet eine besonders ruhige und ursprüngliche Atmosphäre.

Die Strecke verläuft durch das Albulatal und ist eng mit der berühmten Rhätischen Bahn verbunden. Diese gehört zum UNESCO-Welterbe und verläuft teilweise parallel zur Straße. Besonders bekannt ist das Landwasserviadukt, das etwa 25 Minuten von der Passstraße entfernt liegt und sich gut in die Route einbauen lässt.

Ein großer Vorteil des Albulapasses ist die geringere Verkehrsbelastung. Im Vergleich zu bekannteren Pässen ist es hier deutlich ruhiger, was die Fahrt besonders entspannt macht.

In der Umgebung liegen bekannte Orte wie Davos (ca. 40 Minuten entfernt) und St. Moritz (ca. 30 Minuten), wodurch sich die Strecke hervorragend mit einem Aufenthalt in Graubünden kombinieren lässt. Der Alubula Pass ist mautfrei und in der Regel von Frühsommer bis Herbst geöffnet.

 

Klausenpass: Traditionelle Alpenlandschaft und ruhige Panoramaroute

Der Klausenpass verbindet Altdorf im Kanton Uri mit Linthal im Kanton Glarus und zählt zu den traditionsreichsten Passstraßen der Schweiz. Die Strecke führt durch eine besonders ursprüngliche Alpenlandschaft mit weiten Almflächen und beeindruckenden Tiefblicken.

Ein zentrales Highlight ist der Urnerboden, eine der größten zusammenhängenden Alpflächen der Schweiz. Dieses Gebiet liegt etwa auf halber Strecke und bietet ideale Möglichkeiten für Pausen oder kurze Spaziergänge.

Die Auffahrt von Altdorf aus ist besonders abwechslungsreich und bietet immer wieder schöne Ausblicke ins Tal. Gleichzeitig ist der Verkehr hier meist moderat, wodurch sich eine angenehm ruhige Fahrt ergibt. Altdorf selbst, bekannt als Wirkungsstätte von Wilhelm Tell, liegt nur wenige Minuten von der Passstraße entfernt und eignet sich gut als Startpunkt. Auch der Vierwaldstättersee ist in etwa 20 Minuten erreichbar und lässt sich hervorragend mit der Route kombinieren. Der Klausenpass ist mautfrei und saisonal geöffnet.

 

Berninapass: Ganzjährig befahrbare Panoramastraße

Der Berninapass nimmt unter den Schweizer Alpenpässen eine besondere Stellung ein, da er einer der wenigen Übergänge ist, die ganzjährig befahrbar sind. Er verbindet St. Moritz mit dem italienischen Tirano und bietet eine beeindruckende Mischung aus alpiner und südlicher Landschaft. Entlang der Strecke liegen mehrere Highlights, darunter der Lago Bianco, der sich direkt an der Passhöhe befindet. Der See bildet einen markanten Kontrast zur umliegenden Bergwelt und ist ein beliebter Fotostopp.

Parallel zur Straße verläuft die Berninabahn, eine der spektakulärsten Bahnstrecken Europas. Mehrfach kreuzen sich Straße und Bahnlinie, wodurch sich immer wieder interessante Perspektiven ergeben. St. Moritz liegt nur etwa 20 Minuten nördlich der Passhöhe und eignet sich ideal als Ausgangspunkt. Auf der Südseite erreichen Sie Tirano in rund 45 Minuten, was die Strecke auch für internationale Roadtrips besonders attraktiv macht. Der Berninapass ist mautfrei, jedoch sollten vor allem im Winter die Wetterbedingungen beachtet werden.

 

Nufenenpass: Hochalpine Strecke mit Weitblick und wenig Verkehr

Der Nufenenpass ist mit 2.478 Metern der höchste vollständig in der Schweiz gelegene Alpenpass und bietet ein besonders intensives Hochgebirgserlebnis. Die Strecke verbindet Ulrichen im Wallis mit Airolo im Tessin und ist deutlich weniger befahren als viele andere bekannte Pässe.

Gerade diese Ruhe macht den Reiz der Strecke aus. Die Landschaft wirkt weit, offen und ursprünglich, mit großen Höhenunterschieden und beeindruckenden Panoramablicken. Durch seine Lage lässt sich der Nufenenpass gut mit dem Gotthard- oder Furkapass kombinieren. Die Entfernungen sind überschaubar: Von Ulrichen zum Furkapass sind es etwa 30 Minuten, nach Airolo zum Gotthardpass ebenfalls rund 20 Minuten.

Aufgrund der Höhe ist der Pass nur in den Sommermonaten geöffnet. Der Nufenenpass selbst ist mautfrei, erfordert aber aufgrund der Steigungen und Kurven eine vorausschauende Fahrweise.

 

Was macht diese Panoramastraßen so besonders?

Panoramastraßen in der Schweiz gehören zu den eindrucksvollsten Fahrerlebnissen Europas. Das liegt vor allem an der außergewöhnlich hohen Dichte an spektakulären Alpenpässen, die sich auf relativ kleinem Raum befinden. Dadurch haben Reisende die Möglichkeit, innerhalb weniger Stunden mehrere dieser beeindruckenden Strecken miteinander zu verbinden und eine abwechslungsreiche Route durch die Alpen zu genießen.

Ein großer Vorteil für Autofahrer ist, dass die meisten Panoramastraßen in der Schweiz kostenlos befahrbar sind. Das macht Roadtrips besonders flexibel und erleichtert die Planung erheblich, da keine Sondermautgebühren für die einzelnen Passstraßen berücksichtigt werden müssen. So können Sie Ihre Tour ganz individuell gestalten und spontan anpassen.

 

Maut und Reiseplanung in der Schweiz

Auch wenn die Alpenpässe selbst in der Regel mautfrei sind, gilt auf den Autobahnen der Schweiz eine Vignettenpflicht. Das bedeutet, dass Sie für die Nutzung der Autobahnen eine gültige Schweizer Vignette benötigen. Diese ist ausschließlich als Jahresvignette erhältlich und muss vor der Auffahrt auf eine Autobahn vorhanden sein. 

Da die meisten Passstraßen durch Autobahnen erreicht werden oder Sie zumindest auf dem Weg in die alpinen Gebirge verschiedene Autobahnen nutzen werden, dürfen Sie daher nicht vergessen, eine Vignette zu erwerben. Um Bußgelder zu vermeiden und Ihre Reise stressfrei zu beginnen, empfiehlt es sich, die digitale Vignette bereits vorab bei uns zu kaufen. Bei uns profitieren Sie von einer einfachen und digitalen Registrierung. Außerdem unterstützt Sie bei Fragen unser E-Mail-Support, der rund um die Uhr erreichbar ist. Jetzt digitale Vignette kaufen und entspannt in Ihre Panoramatour starten.

Falls Ihr Fahrzeug über 3,5 t zGG wiegt, dann müssen Sie statt der Vignettenpflicht die Schwerverkehrsabgabe beachten. Weitere Informationen zur Schwerverkehrsabgabe und zur Maut in der Schweiz finden Sie in unserem Ratgeber.

Planungstipps für Ihre Panoramatour

Eine gute Vorbereitung ist entscheidend, damit Ihre Fahrt durch die Schweizer Alpen reibungslos verläuft. Da viele Alpenpässe saisonal geöffnet sind, sollten Sie sich im Vorfeld unbedingt über die aktuellen Öffnungszeiten informieren. Ebenso wichtig ist ein Blick auf die Wetterbedingungen, da sich diese in den Bergen schnell ändern können.

Um den Fahrspaß voll auszukosten, lohnt es sich außerdem, Stoßzeiten  (insbesondere an Wochenenden und in der Ferienzeit) zu vermeiden. Wer seine Route sorgfältig plant, kann zudem mehrere Pässe miteinander kombinieren und so ein besonders intensives Fahrerlebnis genießen. Eine der beliebtesten Strecken ist die Furka–Grimsel–Susten Rundtour, die mit spektakulären Ausblicken und abwechslungsreichen Passstraßen begeistert.

 

Reisen mit dem Wohnmobil

Auch für Reisende mit dem Wohnmobil bieten viele Panoramastraßen in der Schweiz hervorragende Möglichkeiten, die Alpen komfortabel zu erkunden. Dennoch erfordern die teils engen und kurvenreichen Strecken eine vorausschauende und angepasste Fahrweise. Besonders wichtig ist es, Kurven frühzeitig einzuschätzen und bei Gefällestrecken rechtzeitig zu bremsen.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, früh am Tag zu starten, um Verkehrsaufkommen zu vermeiden und die Straßen in ruhiger Atmosphäre genießen zu können. Als besonders gut geeignete Routen für Wohnmobile gelten unter anderem der Sustenpass und der Berninapass, die neben beeindruckenden Landschaften auch eine vergleichsweise angenehme Befahrbarkeit bieten.

Kleiner Hinweis: Informieren Sie sich vor Ihrer Reise über das Gewicht (zGG) des Wohnmobils, da je nach Gewicht entweder der Erwerb einer Vignette oder die Entrichtung der Schwerverkehrsabgabe notwendig ist. Auch wenn die Alpenpässe mautfrei sind, so werden Sie auf dem Weg zu den Alpenpässen Autobahnen nutzen, die einer Mautpflicht unterliegen. Für die Nutzung dieser Autobahnen ist es wichtig die Maut (in Form der Vignettenpflicht oder Schwerverkehrsabgabe) zu entrichten, um keine Bußgelder zu riskieren.

Für wen lohnen sich Panoramastraßen in der Schweiz?

Panoramastraßen in der Schweiz sind für eine Vielzahl von Reisenden ein echtes Highlight. Besonders Roadtrip-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten, da sich abwechslungsreiche Strecken und beeindruckende Landschaften ideal miteinander verbinden lassen. Gleichzeitig bieten die Routen auch Naturfreunden und Fotografen unzählige Möglichkeiten, die Schönheit der Alpen aus nächster Nähe zu erleben.

Aber auch Familien, Paare und Camper profitieren von diesen besonderen Straßen, da sie die Alpenlandschaft ganz ohne anstrengende Wanderungen entdecken können. Dadurch wird die Natur für jeden zugänglich und lässt sich bequem vom eigenen Fahrzeug aus genießen: Ein Erlebnis, das sowohl entspannt als auch unvergesslich ist.

Falls Sie sich für die Alpenpässe jedoch nicht interessieren oder Ihnen die Fahrt über die Pässe zu unsicher ist, dann können Sie teilweise auch die kostenpflichtigen Autoverladungen (Autozüge) in der Schweiz nutzen. Weitere Informationen zu den Autozügen finden Sie in unserem Ratgeber.

 

Das Europamaut-Team wünscht Ihnen eine gute Fahrt!

Die schönsten Panoramastraßen der Schweiz zeigen eindrucksvoll, wie vielseitig das Land ist. Ob spektakuläre Hochgebirgspässe wie der Furka- oder Nufenenpass oder ruhigere Strecken wie der Albula Pass: Jede Route bietet ihren eigenen Charakter. Planen Sie Ihre Reise gut, sichern Sie sich rechtzeitig die passende Vignette und genießen Sie die Schweiz ganz entspannt vom Auto aus. Bei Fragen zur Vignette oder zur Route steht Ihnen unser Support jederzeit gerne per E-Mail zur Verfügung.

 

Häufige Fragen zu Panoramastraßen und Maut in der Schweiz

Brauche ich für Panoramastraßen in der Schweiz eine Maut?

Nein, für die genannten Panoramastraßen müssen Sie keine Maut bezahlen. Allerdings müssen Sie für die Anreise über Autobahnen je nach Fahrzeugklasse eine Vignette erwerben oder eine Schwerverkehrsabgabe entrichten. 

Welche Vignette benötige ich für die Schweiz?

In der Schweiz gibt es ausschließlich eine Jahresvignette. Diese gilt vom 1. Dezember des Vorjahres bis zum 31. Januar des Folgejahres. Eine Kurzzeitvignette gibt es nicht.

Kann ich die Schweiz-Vignette digital kaufen?

Ja, Sie können die digitale Vignette ganz bequem online erwerben und direkt Ihrem Kennzeichen zuordnen. So sparen Sie Zeit und vermeiden Wartezeiten an der Grenze. Kaufen Sie jetzt Ihre digitale Vignette für die Schweiz bei uns!

Was passiert, wenn ich ohne Vignette auf der Autobahn fahre?

Wenn Sie ohne gültige Vignette unterwegs sind, droht ein Bußgeld sowie der verpflichtende Nachkauf der Vignette. Es empfiehlt sich daher, die Vignette vor Reisebeginn zu kaufen.

Sind alle Alpenpässe ganzjährig geöffnet?

Nein, viele Panoramastraßen in der Schweiz sind saisonal geöffnet (meist von Juni bis Oktober). Der Berninapass ist eine der wenigen Ausnahmen und ganzjährig befahrbar.

Welche Panoramastraßen eignen sich für Wohnmobile?

Besonders geeignet sind der Sustenpass und der Berninapass, da sie gut ausgebaut und vergleichsweise breit sind. Trotzdem ist eine angepasste Fahrweise wichtig.

Gibt es Alternativen zu Alpenpässen?

Ja, wenn Sie steile und kurvenreiche Strecken vermeiden möchten, können Sie in der Schweiz Autozüge (Autoverladungen) nutzen. Diese transportieren Ihr Fahrzeug bequem durch die Alpen.

Was ist die Schwerverkehrsabgabe (LSVA/PSVA)?

Fahrzeuge über 3,5 t zGG zahlen in der Schweiz keine Vignette, sondern eine Schwerverkehrsabgabe. Diese wird je nach Gewicht und Strecke berechnet. Weitere Informationen zur Schwerverkehrsabgabe finden Sie in unserem Ratgeber.

Wann ist die beste Reisezeit für Panoramastraßen in der Schweiz?

Die ideale Reisezeit liegt zwischen Juni und September, da in diesem Zeitraum die meisten Alpenpässe geöffnet und die Wetterbedingungen stabil sind.

Wie plane ich eine Panoramatour am besten?

Planen Sie Ihre Route im Voraus, prüfen Sie Öffnungszeiten und Wetterbedingungen und kombinieren Sie mehrere Pässe, z. B. die beliebte Furka–Grimsel–Susten Rundtour.

Michelle Albrecht
Michelle Albrecht
Hallo, ich bin Michelle und schreibe für mein Leben gern. Als Texterin habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht! Natürlich lasse ich meiner Kreativität auch in meinen eigenen Büchern freien Lauf. Seit ich ein halbes Jahr in Australien gelebt habe, ist meine Reiselust noch größer geworden (und ich hätte nie gedacht, dass das noch möglich ist). Umso mehr freue ich mich, meinen Leserinnen und Lesern Tipps für ihre zukünftigen Abenteuer zu geben!